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Pressebericht - Mit skikes im Altmühltal unterwegs

Auf luftbefüllten Rollen


skike-asphalt-ei-kurrierDenkendorf (EK) Die Tage werden wieder länger, die Menschen drängen ins Freie. Outdoor-Sportler wie Jogger, Nordic-Walker oder Inline-Skater sind schon überall zu sehen. Vereinzelt auch Skiker wie Thomas Heller, die damit einer neuen Trendsportart frönen.

Thomas Heller aus Denkendorf ist begeistert auf den geländetauglichen Skikes unterwegs. "Skike" kommt nicht, wie man vom Namen her eher vermuten könnte, aus Amerika. Der Österreicher Otto Eder hat vor etwa zehn Jahren die Skikes – so heißen die dazu benötigten Sportgeräte – erfunden. Der Name setzt sich zusammen aus "Skate" und "Bike". Im Laufe der Zeit haben die Skikes nach und nach Serienreife erhalten und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. 

Das Sportgerät ist eine Art "Inline Skates mit großen, luftbefüllten Rollen aus Gummi und beidseitigen Bremsen", erklärt der Denkendorfer und zertifizierte Skike-Instructor Thomas Heller. Dadurch ist auch das Fahren abseits geteerter Straßen möglich. Sei beim Skaten bei Schotter Ende mit Fahrspaß, gehe es mit den Skikes im Gelände erst richtig zur Sache. Natürlich nicht so schnell wie mit Inlinern. "Aber das ist auch nicht das Thema dieser Geräte", so der Skike-Begeisterte Heller.

skike-feldweg-ei-kurrier Skiken trainiert laut Heller den gesamten Körper. Durch die Dämpfung der Luftbereifung sei es schonend wie kaum eine andere Ausdauersportart. Beinfehlstellungen wie X- oder O-Beine können per Stellschraube am Sportgerät angepasst werden. Bis 120 Kilogramm Körpergewicht und Schuhgröße 47 können die Skikes eingestellt werden.

Durch ihre Alu-Leichtbauweise sind Skikes zudem "absolut unverwüstlich". Ein weiteres Plus: In den eigenen Sport- oder auch Bergschuhen geht der Sportler in die Skikes – ideal um sie nach der sportlichen Betätigung abzuschnallen und zu Fuß weiter zu gehen. Des weiteren gehören zur perfekten Skike-Ausrüstung so genannte Blading-Stöcke mit guter Spitze. Schutzausrüstung wie beim Inline-Skaten und ein Helm sind ein Muss.

Und das Skiken ist nach Heller leicht erlernbar. Bereits nach der ersten Schnuppereinheit sei das Sportgerät recht gut zu beherrschen. Heller selbst bezeichnet sich als Natur- und Ausdauersportliebhaber, der gerne "von Mensch zu Mensch" arbeitet. 2007 ist er nach eigenen Angaben zum Skiken gestoßen. Der begeisterte Outdoor-Sportler sieht die Skikes als Alternative zum Skiroller, mit dem er im Sommer Ski-Langlauf trainiert, und gibt in der Region Skike-Kurse. Schnupperstunden in Kipfenberg sind ebenso wie geführte Skike-Halbtagestouren durchs Altmühltal schon fest eingeplant.

DK Nr. 45, Seite 26, Freitag, 22. Februar 2008 - Lokales.

 
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